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12.11.12

Wer einmal lügt, dem glaubt man, nicht?

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Sinnveränderung durch Kommasetzung

 

Manchmal gehen wir alle etwas zu nachlässig mit Satzzeichen um. Vor allem mit dem unscheinbaren Komma. Dabei kann ein Komma zu wenig, oder eines zu viel, gravierende Konsequenzen nach sich ziehen:

Ganze Personen verschwinden plötzlich spurlos, oder neue Personen tauchen auf; beabsichtigte Aussagen erfahren eine unerwartete Sinnveränderung - und auf einmal steht da etwas, was man so gar nicht ausdrücken wollte. Im schlimmsten Fall schreibt man sogar das genaue Gegenteil davon, was man ursprünglich meinte. Im Slogan eines bekannten Baumarkts, z.B., befindet sich ein solcher Fehler.

Schauen wir uns also einige Beispiele an, um zu sehen, wie sich die Kommasetzung auf den Sinn einer Aussage auswirkt:
Er versuchte, nicht darüber nachzudenken. (Er denkt an nichts anderes.)
Er versuchte nicht, darüber nachzudenken. (Er denkt überhaupt nicht daran. Er versucht es nicht einmal.)

Ich hoffe, jeden Tag in die Stadt gehen zu können. (Auf die Zukunft gerichteter Wunsch, häufig ausgehen zu können.)
Ich hoffe jeden Tag, in die Stadt gehen zu können. (Täglicher Wunsch, wenigstens einmal ausgehen zu können.)

die früheren erfolgreichen Konzerte (das neue Konzert ist ebenfalls erfolgreich)
die früheren, erfolgreichen Konzerte (die neuen Konzerte sind nicht erfolgreich)

im nächsten für ihn günstigen Moment (der nächste von mehreren günstigen Momenten)
im nächsten, für ihn günstigen Moment (der Moment davor war sehr ungünstig)

Merke: Wenn man stattdessen „und zwar“ oder „diesmal“ einsetzen könnte, muss ein Komma gesetzt werden!

Mit einem Komma die Anzahl von Personen verändern


Peter, seine Schwester, Carola und ich spielten Monopoly. (Vier Personen spielen.) Aufzählung
Peter, seine Schwester Carola und ich spielten Monopoly. (Drei Personen spielen.) Aufzählung
Peter, seine Schwester, Carola, und ich spielten Monopoly. (Drei Personen spielen.) Apposition

SINNVERÄNDERUNGEN

Komm, wir essen, Opa! (höflich)
Komm, wir essen Opa! (kannibalistisch)

Der brave Mann denkt an sich selbst zuletzt. (sehr bescheiden)
Der brave Mann denkt an sich, selbst zuletzt. (sehr konsequent)

Du hast den schönsten Hintern weit und breit. (Kompliment)
Du hast den schönsten Hintern, weit und breit. (XXL - Po, Marke "J-Lo")

Was willst du schon wieder? (genervt)
Was, willst du schon wieder? (ungläubig, erschöpft)

Er will sie nicht. (Ein Mann, der sich entschieden hat.)
Er will, sie nicht. (Ein Mann, der noch Überzeugungsarbeit leisten muss.)

Der Mann sagt, die Frau kann nicht Auto fahren. (typisch Mann)
Der Mann, sagt die Frau, kann nicht Auto fahren. (Retourkutsche)

Manfred las das Buch auf den Knien der Tochter eine Gute-Nacht-Geschichte vor.
Manfred las, das Buch auf den Knien, der Tochter eine Gute-Nacht-Geschichte vor. (bessere Lesbarkeit; wo liegt das Buch?)

Manfred las das Buch auf den Knien zu Ende. (er kniet stundenlang)
Manfred las, das Buch auf den Knien, zu Ende. (er sitzt bequem)

Petra erbte den Schmuck, nicht aber ihr Mann. (reiche Frau)
Petra erbte den Schmuck nicht, aber ihr Mann. (reicher Mann)

Er versprach heimlich, abzureisen. (das Versprechen wurde heimlich gegeben)
Er versprach, heimlich abzureisen. (die Abreise soll heimlich erfolgen)

Und hier der berühmte Werbeslogan eines Baumarkts, der eigentlich lauten sollte:
Geht nicht gibt’s nicht. (Bedeutung: Alles ist machbar.)

Stattdessen hat man leichtfertig ein Komma gesetzt und somit die beabsichtigte Aussage ad absurdum geführt: "Geht nicht, gibt’s nicht!" (Bedeutung: Frag uns gar nicht erst. Es geht sowieso nicht, und wir haben es auch bestimmt nicht auf Lager.)

Aber auch in höflich formulierten Anschreiben, wimmelt es vor Kommafehlern:
„Wir hoffen, Sie fühlen sich gut informiert und stehen bei Fragen, Unklarheiten und Anregungen wie immer gerne Rede und Antwort!“ (Bedeutung: Der Kunde selbst muss hier Rede und Antwort stehen!)

Eigentlich sollte es wohl heißen:
„Wir hoffen, Sie fühlen sich gut informiert, und stehen bei Fragen, Unklarheiten und Anregungen wie immer gerne Rede und Antwort!“ (Denn nur so bedeutet es, dass der Dienstleister dem Kunden gerne Rede und Antwort steht.)

Er versprach, mir jedes Jahr ein neues Auto zu kaufen. (Ich bekomme also jedes Jahr einen neuen Wagen! Yippieh!)

Er versprach mir, jedes Jahr ein neues Auto zu kaufen. (Hier ist es nicht sicher, wer den Wagen kriegt. Es könnte auch heißen, dass er jedes Jahr ein neues Auto für sich selbst kauft.)

Er versprach mir jedes Jahr, ein neues Auto zu kaufen. (Jahrelang immer wieder dieselben leeren Versprechungen, die dann doch nie eingehalten werden...)

Und zum Abschluss noch eine Sinnveränderung, die durch ein zusätzliches Komma und ein Fragezeichen ermöglicht wird:

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht.
Wer einmal lügt, dem glaubt man, nicht?

Also: In Zukunft immer aufgepasst, wo man ein Komma setzt, oder wo man es besser weglässt!

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09.11.12

Schreib den verdammten Aufsatz!

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Schreib den verdammten Aufsatz!

Diesmal wollen wir uns damit beschäftigen: 

  •           Wie man einen Aufsatz über Nacht verbessern kann
  •           Wie man die richtigen Ideen für einen Aufsatz findet, und
  •           Wie man einem Aufsatz „das gewisse Etwas“ verleiht




Wie man die richtigen Ideen für einen Aufsatz findet

Bestimmt hast du dich schon einmal gefragt, woher manche Leute ihre Ideen nehmen. Spielerisch leicht schreiben sie Zeile um Zeile nieder, und sie füllen auf diese Weise ganze Seiten. Und du? Du grübelst und grübelst, und irgendwie hast du keinen einzigen brauchbaren Einfall, wie man mehr als drei Sätze schreiben könnte.

Dabei gibt es verschiedene Tricks, wie man der Phantasie ein bisschen auf die Sprünge helfen kann, wenn sie gerade ihr Mittagsschläfchen hält. Manche Schüler arbeiten gerne mit „Assoziationen“, das bedeutet, sie nutzen bewusste oder unbewusste Verknüpfungen von Gedanken. Ein Beispiel dafür wäre die Verwendung sogenannter „Mind-Maps“:

Dafür nimmst du dir einen Schmierzettel und schreibst in die Mitte das Hauptthema des Aufsatzes, z.B. Urlaub. Dann ziehst du einen Kringel um das Wort und überlegst dir, was dir zum Wort „Urlaub“ einfällt. Sagen wir, dir fallen die Begriffe „Flugzeug“, „Meer“ und „Spanien“ ein. Diese Wörter umkringelst du ebenfalls und ziehst Verbindungslinien zum Hauptthema. Dann sammelst du weitere Ideen zu deinen neuen Begriffen.

Zum „Flugzeug“ fällt dir ein: Gepäckband, Flughafen, Wolken, Stewardess.
Zum „Meer“ fällt dir ein: Sonne, Sand, segeln, schwimmen, tauchen
Bei „Spanien“ denkst du an: Eiscreme, Party, Rotwein, Stierkampf

Und schon reiht sich eine Idee an die nächste. Die Verknüpfungen nehmen bald den gesamten Zettel ein. Auf diese Weise stellst du fest: „Mensch, das stimmt ja gar nicht, das mir nie was einfällt!“ Mit etwas Zeit und Aufmerksamkeit fällt einem sogar eine ganze Menge ein. Vieles sogar, an das man eine Weile gar nicht mehr gedacht hat!

Andere mögen es eher, sich ein Bild anzuschauen, die Atmosphäre des Bildes auf sich wirken und dann die Gedanken schweifen zu lassen. Schau dir die folgenden drei Bilder an. Welche Geschichte könnte sich dahinter verbergen? Fällt dir dazu eher eine witzige Geschichte ein? Oder eine romantische? Vielleicht eher eine spannende und düstere?

Wieder andere können besonders gut „abschalten“, indem sie sich ihre Lieblingsmusik anhören und dabei Tagträumen nachhängen. Vielleicht ist das auch die richtige Methode für dich, um deine Phantasie wachzukitzeln?

Wie man einem Aufsatz das „gewisse Etwas“ verleiht

Das „gewisse Etwas“, das deinen Text lesenswert und interessant macht, kommt aus deinem eigenen Inneren. Wenn du versuchst, andere nachzuahmen oder deren Ideen zu verwenden, verliert dein Aufsatz an „Leuchtkraft“. Am besten ist es, du bleibst deinen eigenen Gedanken treu. Dadurch wird dein Text ganz von selbst originell. Und durch deine eigene Ausdrucksweise, durch deinen kreativen Umgang mit Sprache hebt er sich automatisch von den Texten anderer ab.

Davon abgesehen, gibt es natürlich gewisse „Zutaten“, die dir vielleicht trotzdem ein wenig helfen können: Denk immer daran, dass in der Phantasie alles möglich ist. Du könntest deinem Aufsatz also das „gewisse Etwas“ verleihen, indem du Dinge beschreibst, die die altbekannten Grenzen sprengen.

Am Anfang steht im Prinzip immer die Frage: „Was wäre eigentlich, wenn…?“

Dann überleg mal. Was wäre, wenn…

…Dinge, die man laut aus einem Buch vorliest, plötzlich in die echte Welt eintreten? (Cornelia Funke, Tintenherz)
…das Außenseitermädchen, das alle mobben, nur durch Gedankenkraft Gegenstände durch die Luft bewegen kann? (Stephen King, Carrie)
…es einen Zaubertrank gäbe, der einem übermenschliche Kräfte verleiht? (Goscinny & Uderzo, Asterix, der Gallier)
…ein nobler Edelmann sich nachts heimlich maskiert, um unter falschem Namen die Armen und Unterdrückten zu rächen? (Johnston McCulley, Zorro)  
…es in der Erde eine weitere Erde gäbe, mit Ozeanen und fremden Lebensformen? (Jules Verne, Die Reise zum Mittelpunkt der Erde)
…man ausgestorbene Tiere klonen und zu neuem Leben erwecken könnte? (Michael Crichton, Jurassic Park)
…Deutschland den Zweiten Weltkrieg gewonnen hätte und zur Weltmacht aufgestiegen wäre? (Robert Harris, Vaterland)

Vielleicht liegt das Verblüffende in deiner Geschichte auch im Aufbau. Vielleicht schreibst du einen Aufsatz über einen Mann, der einen Freund zu sich nach Hause einlädt, um ihm dann zu erzählen, dass er gerade erst letzte Nacht geträumt hat, dass er diesen Freund zu sich nach Hause eingeladen hat, um ihm dann zu erzählen, dass er in der vergangenen Nacht träumte, er hätte diesen Freund zu sich eingeladen, um… usw.

Besonders interessant und spannend wird dein Aufsatz, wenn du Konflikte und Gegensätze einbaust: „Der weiße Hai“ ist ein gefährlicher Killer und perfekt ans Leben im Meer angepasst. Der Sheriff, der den Hai töten will, ist aber ein Nichtschwimmer…

Sauron, „der Herr der Ringe“, ist ein mächtiger Erzdämon, der Mittelerde zu vernichten droht. Frodo Beutlin hingegen ist nur ein kleiner Hobbit, der weder zaubern noch kämpfen kann, der weder besonders stark noch besonders groß ist…

Darth Vader in „Star Wars“ ist die rechte Hand des Imperators. Er ist ein gefährlicher, kampferprobter Pilot und Sith-Lord. Außerdem befehligt er die Streitkräfte des Imperiums.
Luke Skywalker hingegen ist nur ein unerfahrener Farmersjunge, der noch nie in einen Krieg verwickelt war…

Wie man einen Aufsatz über Nacht verbessern kann

Um aus einem guten Text einen verdammt guten Text zu machen, solltest du unbedingt die „24-Stunden-Regel“ anwenden. Das geht einfach: Du schreibst deinen Aufsatz fertig und legst ihn dann 24 Stunden lang in eine Schublade.

Wenn du ihn danach wieder hervorholst und durchliest, garantiere ich dir, dass du mindestens ein, zwei Dinge entdecken wirst, die du sofort verbessern willst, und dass durch diese Änderungen dein Aufsatz plötzlich an Qualität gewinnen wird!

Vielleicht ist es nur ein kleiner Tippfehler, der sich eingeschlichen hat. Oder du stellst fest, dass du ein Wort besser durch ein treffenderes ersetzen könntest. Oder, du merkst beim Lesen, dass manches überflüssig ist, sodass du es lieber wegstreichen möchtest. Vielleicht fällt dir auf, dass du beim Schreiben eine ganz brillante Idee hattest, sie aber im Eifer des Gefechts gar nicht aufs Papier gebracht hast. Es mag sein, dass du den Anfang witziger oder spannender gestalten könntest. Oder dir fällt ein noch viel besseres Ende ein, oder… oder… oder…

Garantiert wird es etwas geben, was du noch verbessern kannst, ehe du den Aufsatz vorliest oder abgibst. Doch jetzt – setz dich vor die Tastatur, oder schnapp dir ein Heft und deinen Füller, und schreib den verdammten Aufsatz!






Puis-je vous aider? - 2

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Puis-je vous aider? - 2

Wie wir gesehen haben, fungiert das Relativpronomen im Relativsatz häufig als

  • eine Ortsergänzung (z.B.: auf dem, wo, woher, wohin)
  • eine Zeitergänzung (z.B.: während der) oder als
  • eine präpositionale Ergänzung.



Im Folgenden werden wir weitere praktische Beispiele dafür kennenlernen. Doch vorher werfen wir noch eben einen Blick auf das Allround-Talent

dont

Ein „Allround-Talent“ ist es, weil man es auf vielfältige Weise verwenden kann. Denn das Wörtchen „dont“ wird hauptsächlich an den Stellen eingesetzt, wo man im Deutschen „deren, dessen, von der / von dem, in die / in den“ oder auch „welches“ sagen würde.

C’est Nathalie dont Pierre est amoureux. – Es ist Nathalie, in die (in welche) Pierre verliebt ist.
La fille dont je suis amoureux s’appelle Sophie.- Das Mädchen, in das (in welches) ich verliebt bin, heißt Sophie.
Voici la professeur dont je t’ai parlé. – Da ist die Lehrerin, von der (von welcher) ich dir erzählt habe.
Elle a eu un nom dont je ne me souviens plus. – Sie hatte einen Namen, dessen (an den) ich mich nicht mehr erinnern kann.
C’est la fille dont le père est un auteur célèbre. – Das ist das Mädchen, dessen (deren) Vater ein berühmter Schriftsteller ist.
L’hôtel dont le nom se trouve dans notre guide est merveilleux. – Das Hotel, dessen Name in unserem Reiseführer steht, ist wundervoll.

Es hat sich bei uns eingebürgert, die Relativpronomen welche, welcher und welches zu meiden und dafür öfters der, die, das usw. einzusetzen. Zwar ist das im Französischen auch zu beobachten, dennoch gibt es natürlich auch diese Wendungen noch. Daher befassen wir uns als nächstes mit

lequel, laquelle, lesquels, lesquelles

„Lequel“ ist ein zusammengesetztes Relativpronomen. Es besteht aus dem bestimmten Artikel und dem Begleiter „quel“. In einem Satz vertritt es eine präpositionale Ergänzung (z.B. dans ce pays). Daher steht es in der Regel in Verbindung mit einer Präposition (z.B. un pays dans lequel…)

Betrachten wir diese Beispielsätze:

La Belgique est un pays d’Europe. Dans ce pays, on parle trois langues.

Durch die Verwendung von “lequel” lassen sie sich zu einem einzigen Satz verkürzen:

La Belgique est un pays d’Europe dans lequel on parle trois langues.

A l’est, il y a deux petits cantons dans lesquels l’allemand est langue officielle.
La region dans laquelle on parle français, c’est la Wallonie.
La côte, sur laquelle il ya de belles plages, fait partie de la Flandre.
1898 est la date à laquelle le flamand est devenu la deuxième langue officielle.

Anvers et Bruxelles sont de belles villes auxquelles il faut ajouter Bruges, Gand et Liège. Quand on les visite, on oublie les conflits auxquels les gouvernements n’ont pas encore pu mettre fin. Le 19e siècle, c’est le siècle auquel on pense tout de suite, quand on veut parler de l’histoire de la Belgique.

In Geschlecht und Anzahl richtet sich lequel nach seinem Beziehungswort. Im Singular hat es die Formen lequel (m) und laquelle (f). Im Plural lesquels (m) und lesquelles (f).

In Verbindung mit der Präposition à wird lequel zu auquel. Aus à + lesquels / lesquelles wird auxquels/auxquelles.

Man verwendet lequel, wenn das Beziehungswort eine Sache bezeichnet.
Geht es um Personen, verwendet man eher die entsprechende Präposition und qui.

La situation avec laquelle
Le roi avec qui

Bei Ortsbestimmungen mit à oder dans + lequel kann man genauso gut ein neutraleres verwenden:

un pays où/dans lequel on parle…
les villes où/dans lesquelles
les musées où/auxquels nous sommes allés…

So viel dazu - es gibt also keinen Grund mehr, sich von französischen Relativpronomen einschüchtern zu lassen! Viel Erfolg weiterhin!

08.11.12

High School Secrets - Kindle

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Bram Stoker

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Bram Stoker
Bram Stoker

Heute vor 165 Jahren, am 8. November 1847, wurde Abraham „Bram“ Stoker in Marino Crescent bei Dublin (Irland) geboren. Der irische Schriftsteller erlangte Weltruhm durch seinen Horror-Roman „Dracula“. Er erlebte den großen Ruhm und finanziellen Erfolg seines Werkes jedoch nicht mehr. 1912 starb er in London an Erschöpfung. Zeit seines Lebens hatte er hart gearbeitet und doch immer in bescheidenen finanziellen Verhältnissen gelebt.

Stoker ist im Hauptberuf Beamter in der Justizverwaltung und auch als Theaterkritiker und Journalist tätig. Dadurch macht er die Bekanntschaft namhafter Zeitgenossen. So zählt er bald den berühmten Schauspieler Henry Irving zu seinen Freunden. Er spannt seinem irischen Landsmann Oscar Wilde die Geliebte, Florence Balcombe, aus und heiratet sie.

Gemeinsam mit seiner Frau zieht Stoker nach Chelsea (London), wo er als Manager Irvings Lyceum Theatre leitet. Das ist seine Eintrittskarte in die damalige „High Society“. So lernt er James McNeill Whistler, Sir Arthur Conan Doyle und viele andere Berühmtheiten seiner Zeit kennen. Gemeinsam mit Henry Irving reist er um die Welt und bessert sein Einkommen als Buchautor auf.

Inspiriert durch die Vampirromane von John Polidori und Joseph Sheridan LeFanu, verfasst er selbst zahllose Horrorgeschichten rund um Vampire, Untote und Wiedergänger, wie z.B. „Das Schloss der Schlange“, „Das Haus des Richters“ oder „The Jewel Of The Seven Stars“ („Der Fluch der Mumie“).

1890 macht Stoker die Bekanntschaft des ungarischen Arztes Arminius Vámbéry, der ihm erstmals die Legende des rumänischen Fürsten Vlad III. Drăculea erzählt. Sieben Jahre arbeitet Bram Stoker nun in Folge daran, um nach diesem historischen Vorbild den Vampirgrafen Dracula zu erschaffen. Der Roman wird schließlich am 18. Mai 1897 veröffentlicht. In Deutschland erscheint "Dracula. Ein Vampyr-Roman" erstmals im Jahr 1908.

Es dauert jedoch bis 1922, ehe die Geschichte des blutsaugenden Vampirgrafen weltweite Aufmerksamkeit erregen soll. Denn die Witwe des verstorbenen Schriftstellers gerät durch einen Gerichtsprozess in die Schlagzeilen: Sie verklagt die deutsche Produktionsfirma „Prana Film“ in Berlin, die den Kino-Stummfilm „Nosferatu – Symphonie des Grauens“ nach Stokers Romanvorlage ohne Genehmigung veröffentlichte. Der Urheberrechtsstreit und Florence Stokers Ansinnen, sämtliche Kopien des Films vernichten zu lassen, führt dazu, dass sich mit einem Mal buchstäblich alle Welt für diesen Film und die Romanvorlage zu interessieren beginnt.

NOSFERATU - DVD-Cover
Max Schreck und Greta Schröder
„Nosferatu“ macht die deutsche Schauspielerin Greta Schröder und den Vampir-Darsteller Max Schreck zu Ikonen der Filmgeschichte. Der Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau erhält die Möglichkeit in Hollywood zu arbeiten, wo er 1927 mit drei Oscars für seinen Film „Sunrise“ ausgezeichnet wird. 

Und, Ironie des Schicksals, aufgrund des öffentlichen Gerichtsverfahrens und des gesteigerten Interesses an „Nosferatu“ wird nun endlich auch die Weltöffentlichkeit auf die Romanvorlage Bram Stokers aufmerksam. Der Roman entwickelt sich zum Bestseller.

Florence Stoker verkauft die „Dracula“-Filmrechte für 40.000 US-Dollar an Universal, die 1931 die erste autorisierte „Dracula“-Verfilmung in die Kinos bringt. 61 Jahre später, im Jahr 1992, holt Star-Regisseur Francis Ford Coppola „Bram Stoker’s Dracula“ erneut auf die Leinwand. Diesmal als opulent ausgestattete und bildgewaltige Inszenierung, die sich ohne Abweichungen an Bram Stokers Originalvorlage hält.

Oscar-Preisträger Anthony Hopkins übernimmt die Rolle des niederländischen Vampirjägers „van Helsing“, der zu Draculas Nemesis heranwächst. Augenzwinkernd hat sich Stoker hier selbst verewigt, indem er den scharfsinnigen Holländer ganz bescheiden nach sich selbst benennt: Abraham.

Draculas Vampirbräute verführen
Jonathan Harker

(v.l.n.r.: Florina Kendrick, Michaela Bercu,
Keanu Reeves und Monica Bellucci)
Im Jahr 2009 veröffentlicht Stokers Urgroßneffe, Dacre Stoker, gemeinsam mit Ian Holt den packenden Roman „Dracula – Die Wiederkehr“. Die Geschehnisse setzen 1912, fünfundzwanzig Jahre nach dem Ende des Originalromans, an. Und natürlich sind sie alle wieder mit von der Partie, die unsterblichen Romanfiguren Stokers – Mina Harker, Jonathan Harker, Dr. Seward, Arthur Holmwood und auch Professor Abraham van Helsing. Gezeichnet von den Erlebnissen der Vergangenheit. Doch da hält das Grauen wieder Einzug in ihr Leben…

Bram Stoker hätte seine Freude an dieser Fortsetzung gehabt!

Heute, am 8. November 2012, ehrt "Google" den weltberühmten Autor mit einem eigenen "Doodle".




In diesem Sinne: 

Happy birthday, ol‘ chap!

P.S.: Wussten Sie, dass im Sommer 2012 im bulgarischen Sosopol 700 Jahre alte Vampir-Gräber entdeckt wurden?






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07.11.12

Puis-je vous aider? - 1

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Deutsche Schüler tun sich im Französischen oftmals schwer damit, Relativpronomen zu verwenden. Dabei ist die Handhabung der pronoms relatifs relativ simpel.

Werfen wir einmal einen Blick auf dieses Thema!

Relativpronomen ersetzen Bezugswörter. Dadurch wird deren Wiederholung im Folgesatz vermieden. Zwei Sätze kann man auf diese Weise zu einem Satz zusammenfassen. Der schriftliche (und mündliche) Ausdruck erfährt so eine „Schlankheitskur“, wirkt dadurch weniger sperrig und sehr viel eleganter.

qui, que und où

Beispiele: „Der Mann trägt einen roten Hut. Der Mann geht über die Straße.“
„L’homme porte un chapeau rouge. L’homme traverse la rue.”

Nicht schlecht. Aber besser klänge es, würde man sagen: „Der Mann, der einen roten Hut trägt, geht über die Straße.“ („L’homme qui porte un chapeau rouge traverse la rue.“)

Ginge es um eine Frau, würde der Satz im Französischen lauten: „La femme qui porte un chapeau rouge traverse la rue.“

Das kleine Relativpronomen „qui“ ersetzt hier also die doppelte Verwendung des Bezugsworts „der Mann“ bzw. „die Frau“.  Dasselbe gilt selbstverständlich für alle möglichen männlichen und weiblichen Subjekte: le fils, le garçon, le père, le frère, le monsieur, le film oder la fille, la mère, la sœur, la demoiselle, la madame, la maison, etc.

Auch im Plural verwendet man im Französischen das Relativpronomen „qui“, z.B.: „Ceux qui portent le chapeau aujourd’hui sont plutôt des personnes qui aiment la mode.“ („Diejenigen, die heutzutage einen Hut tragen, sind eher Personen, die die Mode lieben.“)

„Qui“ ist im Relativsatz immer das Subjekt. Man fragt danach mit „Wer?“ oder „Was?“

Das Relativpronomen ‹que› bzw. ‹qu‘› ist immer direktes Objekt im Relativsatz. Man fragt danach mit „Wen?“ oder „Was?“ (Achtung: Vor Vokal oder stummem ‹h› wird ‹que› zu ‹qu‘› apostrophiert!)

„Jeanette a des amis, qu’elle aime très.“ – Jeanette hat Freunde, die sie sehr mag.
„C’est un pays que j’aime.“ – Das ist ein Land, das ich sehr mag.

Das Relativpronomen „où“ vertritt eine Ortsbezeichnung.

„Paris est une ville il y a des gens sympa.” – Paris ist eine Stadt, wo (in der) es sympathische Leute gibt.

ce qui und ce que

Beispiele: Für das deutsche Relativpronomen „was“ existiert im Französischen „ce qui“ und „ce que“. Diese beziehen sich jedoch nicht nur auf einzelne Wörter, sondern auf ganze Sätze.
Auch hierbei ist „ce qui“ immer das Subjekt im Nebensatz. (Wer oder was?)
Und „ce que“ ist direktes Objekt im Nebensatz, in dem ein Subjekt bereits vorhanden ist. (Wen oder was? – Akkusativ)

In ihrem Buch findet Isabelle, was sie interessiert. – Dans son livre, Isabelle trouve ce qui l’interesse.
Sie lernt, was Napoleon gesagt und getan hat. – Elle y apprend ce que Napoléon a dit et a fait.
Es interessiert mich sehr, was er macht. – Je m’interesse beaucoup à ce qu’il fait.

Auch in (indirekten) Fragestellungen tauchen „ce qui“ und „ce que“ auf:

Qu’est-ce qui a survolé la rue? (Was ist über die Straße geflogen?)
Qu’est-ce que tu as vu? (Was hast du gesehen?)

Und ebenso, wenn es um die indirekte Rede geht:

Je ne sais pas ce qui a survolé la rue. (Ich weiß nicht, was über die Straße geflogen ist.)

Elle veut savoir ce que j’ai vu. (Sie will wissen, was ich gesehen habe.)

Im kommenden Französisch-Beitrag werden wir uns mit den Relativpronomen dont, lequel, laquelle, lesquels und lesquelles beschäftigen!

À la prochaine!